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Eifel

Hier finden Sie Portraits attraktiver Beobachtungsgebiete im Großraum Eifel. Die einzelnen Kapitel werden auf der Startseie nur als "teaser" angezeigt. Die vollständige Ansicht können Sie einsehen, wenn sie dem Link "weiterlesen" unten rechts unter jedem Artikel folgen. Für die Inhalte der Artikel sind die Autor/innen verantwortlich. Die Texte oder Fotos dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung der jeweiligen Autor/innen nicht verwendet werden.



NSG Ulmener Jungferweiher
Geschrieben von: Christian Dietzen   

Der Ulmener Jungferweiher liegt am nordwestlichen Rand des Landkreises Cochem-Zell (COC) in der östlichen Vulkaneifel, nordwestliches Rheinland-Pfalz. Das flache Gewässer befindet sich in einer Höhenlage von ca. 430 m ü. NN und ist je - nach Wasserstand - ca. 25-30 ha groß, wobei besonders im nördlichen Teil ein ausgedehnter Verlandungsgürtel besteht. Ebenfalls im Nordteil befindet sich eine flache, zunehmend verbuschende Insel mit zeitweise ausgedehnten Schlammflächen. Das gesamte Gebiet befindet sich in einem sumpfigen Wiesengelände. Am West- und Südufer dominieren Weidenbüsche (Salix spec.), während der vormals nährstoffarme Binsen- und Seggenbereich im Norden und Osten zunehmend durch Eutrophierung verbuscht. Auch der durch die 1989 errichtete Phosphateliminierungsanlage stark regulierte Wasserstand hinterlässt seine Spuren.

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Ahrmündung
Geschrieben von: Webmaster   

Das Naturschutzgebiet Ahrmündung an der Mündung der Ahr in den Rhein zwischen Bonn und Koblenz gilt als das einzige verbliebene naturbelassene bzw. renaturierte Mündungsgebiet eines Nebenflusses in den Rhein. Es liegt im äußersten Nordosten des Stadtgebietes von Sinzig, nahe der Grenze zur Stadt Remagen.

Schutzzweck für das Naturschutzgebiet ist gemäß § 3 der aktuellen Verordnung vom 23. Juni 1981 „die Erhaltung des natürlichen Mündungsgebietes mit seinen Wasser-, Sand- und Schlammflächen sowie als Lebensraum seltener in ihrem Bestand bedrohter wildwachsender Pflanzen und seltener in ihrem Bestand bedrohter Tier-, insbesondere Vogelarten aus wissenschaftlichen Gründen.“ Mit der Unterschutzstellung sollte das Gebiet, dessen Erscheinungsbild sich durch natürliche Flussdynamik auch heute noch fortwährend wandelt, langfristig gesichert werden. Durch freies, vom Menschen unbeeinflusstes Mäandrieren, ständiges Auf-, Ab- und Umlagern von Schlick-, Sand-, Kies- und Schottermassen sollten die Voraussetzungen für das Überdauern flussauentypischer Pionierbiozönosen geschaffen werden.

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Laacher See - MYK
Geschrieben von: Sascha Rösner   

Der Laacher See befindet sich in der Vulkaneifel nahe der Abtei Maria Laach. Der Calderasee ist der größte See in Rheinland-Pfalz. Der letzte Ausbruch des ehemaligen „Laacher Vulkans“ erfolgte vor etwa 13.000 Jahren. Spuren der vulkanischen Tätigkeit finden sich heute noch in der Form vulkanischer Ausgasungen. Das Wort Laach, verwandt mit unserem heutigen Wort Lache, entstammt dem althochdeutschen lacha (aus latein. lacus, -ūs m. - See), das später zu laach wurde und See bedeutet. Der Name Laacher See ist somit ein Pleonasmus; Laach ist auch auf den Namen von Ort und Kloster übergegangen; letzteres wurde erst 1863 von den Jesuiten in Maria Laach umgetauft.

Der ovale See ist mit rund 3,3 km² der größte See in Rheinland-Pfalz und befindet sich in der Vordereifel (Osteifelvulkangebiet) in der Nähe der Städte Andernach (14 km), Koblenz (33 km) und Mayen (11 km) nördlich von Mendig (Autobahnausfahrt der A 61, 3 km).

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