Hier finden Sie Portraits attraktiver Beobachtungsgebiete im Großraum des Rheintals.
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Roxheimer Altrhein & Silbersee |
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Geschrieben von: Julia Bayer
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Donnerstag, 17. Dezember 2009 um 19:16 Uhr |
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Die kleine Gemeinde Bobenheim-Roxheim, wenige Kilometer südlich von Worms im Rhein-Pfalz-Kreis gelegen, beherbergt eines der größten und vielleicht interessantesten Beobachtungsgebiete in der Pfalz. Der Silbersee und der Roxheimer Altrhein sind ein wichtiges Brut- und Rastgebiet für Zielarten der europäischen Vogelschutzrichtlinie und deswegen als Vogelschutzgebiete im Rahmen des europäischen Schutzgebietssystems NATURA 2000 ausgewiesen worden. Wer aber nur hierhin kommt, um einmal vom Südwestufer aus mit dem Spektiv über den 2,3 km langen Silbersee zu schauen – der wird je nach Jahreszeit vielleicht eine Menge Enten, Lachmöwen und Kormorane sehen, aber er verpasst viel von dem, was dieses Gebiet tatsächlich zu bieten hat...
Anfahrt
Über die B9, Abfahrt Bobenheim-Roxheim. Es gibt einen öffentlichen Parkplatz, Tafeln mit eingezeichneten Wanderwegen stehen an vielen Stellen am Silbersee und den beiden Altrheinseen.
Der Silbersee
Entstanden ist der See durch Kies- und Sandabbau, der noch immer betrieben wird. Neben dem Laacher See ist der Silbersee der zweitgrößte See in Rheinland-Pfalz. Seine Fläche beträgt 1,3 km², er ist etwa 10 m tief, der Rundweg um den See hat eine Länge von ca. 6 km. Als Naherholungsgebiet wird der Silbersee im Sommer intensiv genutzt, zum Baden, Segeln und Surfen. Ein Besuch zur Sommerferienzeit in RLP wird daher keinen ungetrübten Naturgenuss bieten, aber zu allen anderen Jahreszeiten sind der Silbersee und der angrenzende Roxheimer Altrhein jederzeit einen Besuch wert.
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Nahemündung und Kraus-Aue in Bingen |
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Geschrieben von: Hans-Georg Folz
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Mittwoch, 06. Mai 2009 um 06:17 Uhr |
 Gleich vorneweg: Was mir an dem Gebiet ganz besonders gefällt, ist das eigentümliche Überraschungspotenzial, das dieses Zusammentreffen zweier als Vogelzugstraßen genutzter Flusstäler für mich bereithält. Jederzeit kann Unerwartetes auftauchen. Fast nie kann ich zuverlässig vorhersagen, welche Vogelarten ich zu Gesicht bekomme – und fast immer ist eine nicht alltägliche Art dabei. Besonders für Wasservogelfans ist das Gebiet ein ziemlicher Geheimtipp. Die Beobachtungsmöglichkeiten sind vielfältig und alle Jahreszeiten haben es in sich. Wie oft habe ich schon an scheinbar vogellosen Tagen dort gestanden und wurde durch das plötzliche Erscheinen einer bestaunenswerten Rarität für das Warten belohnt! Und wenn es mal keine Seltenheit ist, dann ist es vielleicht der Anblick von Tausenden von Lachmöwen, die beim Überfliegen eines Wanderfalken wie ein Schneetreiben aus überdimensionalen Flocken über dem Rhein auf und ab schweben - oder es ist bloß das schöne Abendlicht über dem Binger Loch. |
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